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Tango-Aikido-Workshop im ufaFabrik-Aikido Dojo

21. - 22. Juni 2003
 
- Freier Fall auf dem Parkett -
 
Tango-Aikido-Workshop
mit María Rozas und Karl Breuer

Was haben Tango und Aikido gemeinsam? Das erstere ist doch ein Tanz, und das letztere ... naja, dem wird gelegentlich vorgeworfen nur Tanz zu sein, während es sich Kampfkunst nennt.

Aikido Für Tango wie für Aikido gilt: zwei Menschen kommen zusammen, bewegen sich gemeinsam und trennen sich wieder. Dabei gibt es eine klare Rollenverteilung: im Tango gibt es Mann und Frau, im Aikido gibt es Nage (Ausführender) und Uke („Empfänger“ der Technik).

Maria und Judith

Wenn im Aikido Nage ohne auf Uke zu achten seine Technik macht, dann handelt es sich bei korrekter Ausführung sicher um eine gültige Aikido-Bewegung, aber oft hat nur einer der beiden Spaß an der Bewegung.

Vielleicht kann Nage seine Mühe mit dem Erfolg rechtfertigen, Uke überwältigt zu haben. Man kann aber fragen, ob diese Mühe nötig und sinnvoll ist, oder ob es nicht möglich ist, auf die spezielle Art des Uke einzugehen, ohne den Anspruch einer wirkungsvollen Abwehr von Angriffen aufzugeben.

Teilnehmer Ähnlich ist es im Tango, wenn der Mann bloß die Frau zielgerichtet von einer Figur durch die nächste führt. Vielleicht ist der Mann am Ende stolz, seinen Parcours von Tanzfiguren gemeistert zu haben, und man wird auch den Tango erkannt haben, aber ein gemeinsames Bewegen zur Musik, in der Musik, ist das wohl kaum.

Aikido Im Tango wie im Aikido kommt es offenbar darauf an, auf den Partner einzugehen. Im Tango um gemeinsam, harmonisch Musik zu erleben und zu erfahren; im Aikido um mit geringstem Aufwand wirksam eine feindliche Intention abzulenken und in einen Wurf oder einen Haltegriff umzuleiten.

In diesem Workshop haben wir versucht herauszufinden, wo diese Gemeinsamkeiten liegen.

Aikido
ufa  kbreuer/aikido-ufaFabrik